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Raumfahrzeuge der Zukunft

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Der Relativitätstheorie zufolge ist die Raumzeit ein Kontinuum, d.h. Zeit und Raum sind nicht mehr voneinander zu trennen. Wenn wir uns also durch den Raum bewegen, verändert sich parallel dazu auch die Zeit. D.h., je schneller wir uns bewegen, desto langsamer wird die Zeit und umgekehrt. Die Zeit erhält durch diese Aussage fast die Konsistenz eines reell existierenden Objekts, daß sich wie die Materie dehnen und zusammenziehen läßt.

Aus diesen und ähnlichen Überlegungen ergeben sich natürlich eine ganze Reihe von theoretischen Möglichkeiten: Wir könnten also in der Zeit zurückreisen (wie das auch immer zu tun sei) und unsere Eltern oder uns selber töten. So etwas nennt sich Paradoxon und kann im Prinzip nicht mit der philosophischen Grundlage von Ursache und Effekt in Einklang gebracht werden, da man ohne Eltern nicht geboren werden, und ohne ein Ich nicht existieren kann.

Trotzdem hat sich eine ganze Welle von Paradoxone bis vor kurzem gehalten und man dachte etwa - da sie sowieso Paradoxone sind - können sie ja nicht wahr sein. Mit der Zeit sind aber immer mehr Zweifel an der Richtigkeit dieser Überlegung gekommen, und so versuchen nun namhafte Wissenschaftler einen Weg zu finden, daß diese Paradoxone doch nicht mehr auftreten. So gibt es mittlerweile die Auffassung, wir seien in unserem Universum "verankert" und in einer anderen Zeit eben nicht. Wir wären in einem anderen Universum nur 'Besucher', könnten dort aber nicht viel ausrichten weil wir dort nicht "verankert" wären.

Die Verfechter dieser wissenschaftlichen Hypothese bemerken aber nicht, daß sie in Wirklichkeit die Natur eines Geistes beschreiben, so wie wir eben Geister aus Märchen und Filmen kennen. Ein Geist wäre demnach lediglich ein Besucher, der nicht in unserem Universum "verankert" ist und uns daher hier nur als Geist vorkommt, während er in einer anderen Dimension vielleicht eine reelle Person oder Gestalt ist. Somit ist eine feste Verbindung zwischen der Physik und der Esoterik entstanden, und das sogar freiwillig von Seiten der Physiker!

Es sei hier noch erwähnt, daß Einstein sein Werk nicht vollenden konnte. Ich denke, er wäre alleine viel weiter gekommen. Aber da kamen schon die ”neuen Ritter" der Physik - die Quantenmechaniker - und verlangten von Einstein eine sogenannte ”Große Vereinheitlichungstheorie" zwischen der Gravitation und der Quantenmechanik. Einstein verzweifelte praktisch an dieser Herausforderung. Er wurde schwer krank, war immer total überarbeitet, und mußte schließlich von seiner zweiten Frau gesund gepflegt werden. Er war danach nie wieder der selbe zukunftsorientierte Mann, der er mal vor der Veröffentlichung seiner genialen Theorie (Spezielle Relativität) gewesen war.

Es war alles umsonst: Einstein starb, ohne die Schwerkraft mit dem Elektromagnetismus vereinigt zu haben. Sein Gehirn wurde aus seinem Kopf entnommen, um zu sehen, ob dort etwas besonderes war. Aber es war nichts drin, außer den gewöhnlichen Gehirnzellen ...

... und heutzutage, fast 100 Jahre nach der Relativitätstheorie und der wenig späteren Geburt der Quantenmechanik, ist es bisher noch niemandem gelungen eine ungefähr plausible, große Vereinheitlichung in der Physik zu erreichen. Zwar wurden schon vor Einstein, die Elektrizität und der Magnetismus durch Maxwell's Gleichungen vereinheitlicht, und später auch die starke und die schwache, nukleare Wechselwirkung mit dem aus Maxwell's Gleichungen resultierendem Elektromagnetismus (Elektrokernkraft). Aber bei der Gravitation haben sich bisher alle ”Superhirne" die Zähne ausgebissen: Selbst die letzten Entwicklungen a la Supergravitation und den Superstrings helfen uns nicht viel weiter. Viele dieser Theorien versuchen die Gravitation mit den 3 restlichen Kräften der Physik zu vereinheitlichen, indem sie diese addieren und dann eine komplexe Zahlenmatrix zusammenstellen, die kein Computer, und noch weniger ein vernünftiger Mensch, errechnen kann. Diese Matrixen sind nämlich so kompliziert und haben so viele Elemente, daß die Berechnung eines einzigen plausiblen Ergebnisses bei weitem die Fähigkeiten all unserer Supercomputer zusammen übertrifft.

  
Raumfahrzeuge der Zukunft, Außerirdische Technologie - Auf den Spuren der interstellaren Raumfahrt. (Broschiert)
von Carlos Calvet
Siehe auch:
Geheimtechnologien, von Nanomaschinen, über Quantencomputer, bis zur interstellaren Raumfahrt von morgen
von Carlos Calvet
Sonstige Artikel:
Hexentage. (Broschiert)
von Michael Wilcke
Theoretically founded applied biographical research. The conceptual strategy of the Institute for applied biographical and lifeworld research (Taschenbuch)
Shrek - Der tollkühne Held
von William Steig
 
    
     
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